 |
Schon solange ich denken kann habe ich mir immer einen Hund gewünscht, einen Partner der mit mir durch dick und dünn geht und dem man alles erzählen kann. Mit zwölf ging dieser Wunsch dann, eigentlich durch einen glücklichen Zufall, in Erfüllung und mein erster Schäferhund, Sasco, kam zu mir. Von diesem Zeitpunkt an waren wir ein unzertrennliches Team und mein Interesse an Hundeausbildung und Hundesport war geweckt. Das blieb auch so, als Sasco starb. Seit drei Jahren habe ich nun Scotty, wieder einen Schäferhund, und vor einem halben Jahr kam Kessy zu uns.
Während meines Sonderpädagogikstudiums an der Universität Dortmund, mit den Schwerpunkten Lernbehinderung und Verhaltensauffälligkeiten, wuchs in mir immer stärker der Gedanke, mein Interesse an der Arbeit mit Kindern und meine Liebe zu den Hunden miteinander zu verbinden. In meiner Arbeit im Heilpferdezentrum in Werl- Büderich, neben meinem Studium, konnte ich immer wieder erleben, welchen positiven Einfluss der Kontakt zu Tieren auf Kinder haben kann und stellte fest, dass meine Hunde, die mich dorthin fast immer begleiten, eine nahezu magische Anziehungskraft auf die Kinder ausüben.
Diese positive Wirkung der Hunde auf das Befinden und das Verhalten der Kinder bestärkt mich in meiner Idee, mit meinen Hunden pädagogisch mit Kindern mit verschiedensten Problematiken zu arbeiten, so dass ich dies seit September zu meinem Beruf gemacht habe.
Mein Ziel ist es dabei, nach einer ausführlichen Anamnese, mit den Kindern spielerisch Fertigkeiten und Verhaltensweisen zu trainieren, die ihnen im Alltag förderlich sein werden. Die Hunde dienen dabei als verlässliche Sozialpartner, Motivation und nicht zuletzt als toller Spielgefährte. |